Freitag, 24. März 2017

Schwesterherz-Kristina Ohlsson

Titel: Schwesterherz
Autor/in: Kristina Ohlsson
Erscheint am: 10.04.2017
Verlag: Limes
Seiten: 479
Format: Softcover/ Taschenbuch
Preis:14,99€
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Bewertung insgesamt: *****


Rezensionsexemplar
Schwesterherz


Gerade erst beendet und immer noch mitgerissen!!
Ein Thriller zum eintauchen um der Welt Einhalt zu gebieten. 

Leider ist es nur der erste Teil, weshalb auf den Zweiten noch hingefiebert werden muss.

Klappentext Zusammenfassung

Am Tag, an dem diese Geschichte ihren Anfang nimmt, regnet es. Ein verzweifelter Mann stürmt ins Büro von Martin Brenner und bittet den Anwalt, einen Fall zu übernehmen. Den seiner Schwester, einer fünffachen Serienmörderin, bekannt als Sara Texas. Allerdings gibt es einen Haken: Seine Schwester ist längst tot. Und niemand weiß, warum ihr kleiner Sohn seitdem verschwunden ist. Nur wenn dieser aussichtslose Fall erneut aufgerollt wird, kann das Kind gerettet werden. Brenners Neugier ist geweckt, und er nimmt das Mandat an...

Über die Autorin


Kristina Ohlsson, Jahrgang 1979, arbeitete als Expertin für EU-Außenpolitik, Nahostfragen und Terrorismusbekämpfung, bevor sie sich dem Schreiben widmete. Mit ihrem Debütroman Aschenputtel gelang ihr der internationale Durchbruch als Thrillerautorin, gefolgt von weiteren Fällen von Fredrika Bergman und Alex Recht. Neben der Veröffentlichung ihrer erfolgreichen Jugendbücher, präsentiert Kristina Olsson nun einen ihrer neuen Ermittler: Anwalt Martin Brenner, der in Schwesterherz und Bruderlüge einen aufsehenerregenden Fall löst.

Erster Satz

"Also, diese Geschichte, die ich erzählen will, da kann ich jetzt schon sagen: Sie werden mir nicht glauben. Okay?"

Meine Meinung

Schwesterherz ist ein ausgezeichneter Thriller. 
Von Anfang bis Ende fiebert man mit. 
Wie selbst im Buch von Martin Brenner gesagt: "Irgendwie kommt mir das Ganze wie ein Theaterstück vor. Sara Texas war der erste Akt. Jetzt beginnt der Zweite, und darin hab ich die Hauptrolle.", ist es erst der erste Teil der wunderbaren Geschichte. Das bedeutet, dass es jetzt erst richtig spannend wird!

Kristina leitet die Geschichte mit einem Gespräch zwischen Martin Brenner und einem Journalisten ein. Darüber wird man als Leser selber mit in die Lebensgeschichte von Martin Brenner genommen und erfährt wie turbulent und schon fast unwirklich seine letzte Zeit war. Ihm passiert, was sonst nur in den schlimmsten Filmen geschieht. Das Liebste wird ihm weggenommen und es bleibt nichts anderes, als den Anweisungen der Bedroher zu folgen, damit er diejenigen schützen kann, die er liebt.

Nachdem Martin Brenner sich von dem neuen Fall nicht mehr losreißen kann, gerät er selber ins Visier. 

Martin sucht nach Informationen über die vermeintliche Serienmörderin Sara Texas. Er scheint egoistisch und selbstverliebt. Nachdem er tiefer in die Materie des Falls taucht, begibt er sich mehr und mehr in Gefahr. Seine Freundin, Ex Freundin, oder auch mehr, hilft ihm dabei. Sie warnte ihn zunächst, wie viele weitere Personen, im Laufe des Geschehens sich von dem Fall fernzuhalten. Doch als sie selbst auch einen Blick in die Unterlagen wirft, ist auch ihr juristischer Ehrgeiz geweckt. 
Mit der Suche nach Beweisen für die Unschuld Saras und ihrem verschwunden Sohn, reisen die Beiden weit weg von Europa. Dort stoßen sie auf viele weitere Infos und verheddern sich noch weiter in ihr eigenes Unglück. 
Das Mitfühlen in die Personen gelingt hierbei perfekt. Es wird spürbar gemacht, wie schutzlos und zerstört man ist, wenn einem das Liebste genommen wird. Dazu kommen noch Vorladungen zum Verhör und die Anschuldigungen, für nicht nur einen Mord. 
Martin Brenner verändert sich spürbar vom egoistischen und selbstverliebten Mann, in eine eher sensible Person, die anfängt die Familie zu schätzen.

Das Erlebte beginnt mit der Suche nach Mio, dem verschwundenen Kind und geht am Ende des Buches erst wieder richtig weiter damit.

Wie Martin Brenner auf den letzten Seiten zu seinem engagierten Journalisten sagt: "Ich muss 2 Morde aufklären. Ein verschwundenes Kind finden. Und eine Familie versorgen. Weiß der Geier, wie ich das alles schaffen soll. Aber es muss gehen. Irgendwie." 
Damit er sich und seine Familie beschützen kann.

Alles in allem kann man nur äußern, dass es ein sehr, sehr packender Thriller ist.
Der am Anfang thematisierte Auftrag, mit der Suche nach dem Kind und der Unschuld für Sara, ist zum Ende des Buches nicht geklärt, sondern eher verwirrender geworden. 
Die Geschichte ist zum Mitfiebern gemacht und genau aus diesem Grund kann ich sie nur empfehlen!
Man merkt wie sich die Hauptpersonen verändern und wer einem im schlimmsten Fall am Wichtigsten ist.
Auch werde ich unbedingt den zweite Band lesen.
Da dieser schon am 13.06.2017 erscheinen soll, ist die Folter des Wartens nicht ganz so extrem.



Eure Celina

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